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Die Unterschutzstellung erfolgt gemaess LG Paragraph 20,
- Zur Erhaltung und Wiederherstellung der oekologischen Funktionsfaehigkeit und Funktionseinheit der Berkel und ihrer Aue als durchgaengige und oekologisch intakte Hauptachse eines Biotopverbundes von landesweit ueberregionaler Bedeutung, - Zur Erhaltung, Foerderung und Selbstentwicklung von Lebensgemeinschaften oder Lebensstaetten bestimmter, zum Teil stark gefaehrdeter oder vom Aussterben bedrohter wildlebender Pflanzen- und Tierarten, insbesondere von
- Wat-, Sumpf- und Wasservoegeln, Wiesen- und Weidevoegeln, Reptilien, Amphibien, Fischen, Libellen und Wasserorganismen, - seltenen, zum Teil stark gefaehrdeten Pflanzengesellschaften und Pflanzenarten der Gewaesser, der Roehrichte, Grossseggenriede und Hochstaudenfluren, des Feucht- und Nassgruenlandes mit Flutrasen und Quellhorizonten, der Magerweiden und Magerwiesen, der Sandtrockenrasen sowie der natuerlichen Vegetation von Weich- und Hartholzauen sowie Bruchwaeldern und Gehoelzbestaenden auf den Talkanten,
- Zur Erhaltung und Wiederherstellung einer naturnahen und durchgaengigen Flussauenland- schaft mit Mindestwasserfuehrung und entsprechender Morphologie und Fliessgewaesser- dynamik einschliesslich natuerlicher Steil- und Flachufer, Uferabbruechen, Auskolkungen und offenen Sand-/Schlick- und Substratablagerungen, insbesondere durch Selbstentwicklung und Entfesselung des Gewaessers, - Aus naturwissenschaftlichen, erdgeschichtlichen und landeskundlichen Gruenden, - Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart, Vielfalt, Schoenheit und Unersetzbarkeit des Gebietes; - Zur Abwehr schaedlicher Einwirkungen und negativer Veraenderungen in der Talaue und zum Schutz des Fliessgewaesser-Oekosystems, - Zur Bewahrung und Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes der natuerlichen Lebensraeume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse gem. Art. 4 Abs. 4 i.V.m. Art. 2 der Richtlinie 92/43/EWG des Rates zur Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie) vom 21.05.1992. Hierbei handelt es sich um folgende natuerlichen Lebensraeume von gemeinschaftlichem Interesse gem. Anhang I der FFH-Richtlinie als massgebliche Bestandteile des Gebiets i.S. des Paragraphen 48d Abs. 4 LG:
- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (LRT1 3260)
sowie um folgende Arten von gemeinschaftlichem Interesse gem. Anhang II der FFH-Richtlinie als massgebliche Bestandteile des Gebiets i.S. des Paragraphen 48d Abs. 4 LG:
- Groppe Cottus gobio, - Bachneunauge Lampetra planeri.
Ausserdem handelt es sich um Lebensraeume fuer folgende im Schutzgebiet vorkommende Vogelarten gem. Art. 4 der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 ueber die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (EG-Vogelschutzrichtlinie) als massgebliche Bestandteile des Gebiets i.S. des Paragraphen 48d Abs. 4 LG NW:
Arten gemaess Anhang I der Richtlinie:
- Eisvogel Alcedo atthis,
Arten, die nicht im Anhang I der Richtlinie aufgefuehrt sind:
- Pirol Oriolus oriolus, - Kiebitz Vanellus vanellus.
Das Gebiet hat darueber hinaus im Gebietsnetz Natura 2000 Bedeutung fuer die Lebensraeume von gemeinschaftlichem Interesse gem. Anhang I der FFH-Richtlinie:
- Stieleichen-Hainbuchenwälder (LRT1 9160),
sowie fuer folgende Arten gem. Artikel 4 der EG-Vogelschutzrichtlinie:
Arten, die nicht im Anhang I der Richtlinie aufgefuehrt sind:
- Teichrohrsaenger Acrocephalus scirpaceus, - Wiesenpieper Anthus pratensis.
Im gesamten nordrhein-westfaelischen Verlauf der Berkel sind die nachfolgenden Lebensraumtypen und Arten nach Massgabe der FFH-Richtlinie von besonderer Bedeutung:
Lebensraumtypen:
- natuerliche eutrophe Seen und Altarme (LRT1 3150), - Fluesse mit Schlammbaenken und einjaehriger Vegetation (LRT1 3270), - feuchte Hochstaudenfluren (LRT1 6430), - Glatthafer- und Silgenwiesen (LRT1 6510), - Erlen-Eschenwaelder und Weichholzauenwaelder (LRT1 91E0, prioritaerer Lebensraum).
Brutvogelarten:
- Wachtelkoenig - Crex crex, - Schwarzspecht - Dryocopus martius, - Schwarzkehlchen - Saxicola torquata.
Rast- und Ueberwinterungsarten:
- Bekassine - Gallinago gallinago, - Wespenbussard - Pernis apivorus.
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