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Die Festsetzung erfolgt gem. § 20 a) u. c) LG:
1. zur Erhaltung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften oder Lebensstätten bestimmter wildlebender Pflanzen- und wildlebender Tierarten am Steltenberg.
Der Schutzzweck ist insbesondere:
a) Erhalt und Entwicklung der Lebensgemeischaften der Kalkbuchenwälder mit gut ausgeprägten Waldrändern mit ihren charakteristischen Pflanzen- und Tierarten. Erläuterungen: Charakteristische Pflanzenarten sind z. B.: Akelei, Sanikel, Vogelnestwurz, Waldmeister. Charakteristische Tierarten sind z.B.: Waldkauz, Mäusebussard, Schwarzspecht, Kleiber, Nagelfleck.
b) Erhalt und Entwicklung der typischen Kalk-Halbtrockenrasen sowie Felsrasengesellschaften mit ihren charakteristischen Pflanzenarten. Erläuterungen: Charakteristische Pflanzenarten sind z.B.: Blaugras, Felsen-Fetthenne, Quendel-Sandkraut, Berg-Platterbse, Gew. Kreuzkraut.
c) Erhalt und Förderung der sonnenexponierten Kalk-Blockschutthalden mit ihren spezifischen Pflanzen- und Tierarten. Erläuterungen: Spezifische Pflanzenarten sind z.B.: Brombeere, Knollen-Platterbse, Waldrebe. Spezifische Tierarten sind z.B.: Wald- und Zauneidechse, Schlingnatter, verschiedene Insektenarten, insbesondere Heuschrecken und Schmetterlinge.
d) Erhalt und Ausweitung der Lebensgemeinschaften der Stillgewässer einschließlich einer guten Uferzonierung mit ihren charakteristischen Pflanzen- und Tierarten. Erläuterungen: Charakteristische und seltene Pflanzenarten sind z.B.: Rohrkolben, Flatterbinse, Sumpf-Schachtelhalm, Gem. Wasserschlauch. Charakteristische und seltene Tierarten sind z.B.: Ringelnatter, Berg- und Teichmolch, Geburtshelferkröte, verschiedene Libellenarten.
e) Erhalt der Höhlen und Klüfte im Massenkalk als Lebensraum für eine Vielzahl charakteristischer und zum Teil bedrohter Tierarten. Erläuterungen: Charakteristische Tierarten sind z.B. Höhlenspinnen, verschiedene Nachtfalterarten und Fledermäuse.
2. Wegen der geologischen Bedeutung dieses Abschnittes des Lennesteilhanges. Erläuterungen: Am Steilhang zur Lenne befinden sich mehrer geologische und auch archäologisch bedeutsame Höhlen, z.B. die Oeger Höhle (39 m), Dr.-Wolf-Höhle (161 m), Seegrotte (159 m).
3. wegen der besonderen Eigenart und der hervorragenden Schönheit des Steinbruchgeländes und der angrenzenden Waldbereiche. Erläuterungen: Besonders die südlich und südwestlich des Steinbruchgeländes gelegenen Flächen sind so
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