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Die Festsetzung als NSG erfolgt gemaess Paragraph 20 LG NW insbesondere:
- Zur Erhaltung, Foerderung und Wiederherstellung der Lebensgemeinschaften und Lebensstaetten von seltenen und gefaehrdeten sowie der landschaftsraumtypischen Tier- und Pflanzenarten innerhalb des Waldkomplexes. Insbesondere sind in ihrer Vergesellschaftung schuetzenswert:
- Waldmeister-Buchenwaelder (Asperulo-Fagetum), - Perlgras (Platterbsen)-Buchenwaelder (Lathyro-Fagetum), - Seggen-Buchenwaelder (Carici-Fagetum),
- Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und landeskundlichen Gruenden und wegen der biogeographischen Bedeutung, - Wegen historisch bedeutsamer Hohlwege fuer den Bodendenkmalschutz, - Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und der hervorragenden Schoenheit des Gebietes, - Wegen seiner besonderen Bedeutung im landesweiten Biotopverbund als Verbundzentrum im Naturreservat "Triften und Waelder des Oberen Weserberglandes" und seiner Zugehoerigkeit zum Waldbiotopschutzprogramm des Landes NW, - Aufgrund der Einstufung entsprechend der Richtlinie Nr. 92/43 EWG des Rates vom 21.05.1992 zur Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie), geaendert durch die Richtlinie 92/62/EG des Rates vom 27.10.1997 sowie der Richtlinie Nr. 79/409/EWG vom 02.04.1979 (Vogelschutzrichtlinie):
- Wegen der Bedeutung des Gebietes als Bestandteil des FFH-Gebietes "Buchenwaelder der Weserhaenge" (Natura 2000-Nr. DE-4222-301) fuer die Errichtung eines zusammenhaengenden oekologischen Netzes besonderer Schutzgebiete in Europa, - Zur Erhaltung und Entwicklung von Lebensraeumen und Arten von gemeinschaftlichem Interesse gemaess der FFH-Richtlinie oder Vogelschutzrichtlinie, insbesondere zur Erhaltung Entwicklung bzw. zum Schutz und zur Foerderung von Schlucht- und Hangmischwaeldern (FFH-Code 9180, prioritaerer Lebensraum), - von Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation (FFH-Code 8210), - von naturnahen Buchenwaeldern (FFH-Code 9130, Waldmeister-Buchenwaeldern und FFH-Code 9150, Orchideen-Kalk-Buchenwald), - folgender Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach FFH- oder Vogelschutzrichtlinie:
Frauenschuh, Wespenbussard, Rotmilan, Grauspecht, Braunes Langohr, Zauneidechse
Schutzziele des FFH-Gebietes ´Buchenwaelder der Weserhaenge
a) Schutzziele fuer Lebensraumtypen und Arten, die fuer die Meldung des Gebietes ausschlaggebend sind
Schutzziele/Massnahmen fuer Waldmeister-Buchenwald (9130), Orchideen-Kalk-Buchenwald (9150), Schlucht- und Hangmischwaelder (9180) und typische gefaehrdete Vogelarten, wie z. B. Wespenbussard, Roter Milan und Grauspecht:
- Erhaltung und Entwicklung naturnaher basenreicher, meist kraut- und geophytenreicher Waldmeister-Buchenwaelder, Orchideen-Kalk-Buchenwaelder sowie Schlucht- und Hangmischwaelder in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen/Altersphasen und in ihrer standoertlichen typischen Variationsbreite, inklusive ihrer Vorwaelder, Gebuesch- und Staudenfluren durch
- Foerderung der Naturnaehe durch eine naturnahe Waldbewirtschaftung unter Ausnutzung der Naturverjuengung aus Arten der natuerlichen Waldgesellschaft und Foerderung von Nebenbaumarten, - Entwicklung alters- und strukturdiverser Bestaende mit einem dauerhaften und ausreichenden Anteil von Alt- und Totholz, insbesondere von Grosshoehlen- und Uraltbaeumen als Lebens- raum fuer den Schwarzspecht, verschiedene Fledermausarten, u. a. (beim Schluchtwald u. a. durch Nutzungsaufgabe) - Foerderung der natuerlichen Entwicklung von Vor- und Pionierwaldstadien auf Sukzessionsflaechen, - Erhaltung und Entwicklung von Vorkommen besonders gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten, - Vermehrung des Waldmeister-Buchenwaldes durch den Umbau von mit nicht bodenstaendigen Gehoelzen bestandenen Flaechen vorrangig in Quellbereichen oder an Bachlaeufen und zur Schaffung von Laubwaldkorridoren und zusammenhaengenden Laubwaldkomplexen, - Erhaltung und Entwicklung von Vorkommen besonders gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten, - Vermehrung des Orchideen-Buchenwaldes durch den Umbau von mit nicht bodenstaendigen Gehoelzen bestandenen Flaechen,
Das langfristige Ziel ist die Entwicklung eines Laubwaldgebietes mit den fuer die heimischen Laubwaldgesellschaften typischen Arten sowie die Ueberfuehrung der Altersklassenbestaende in naturnahe Laubwaelder mit vertikaler Strukturierung und standoertlichen Variationen.
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