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Die Festsetzung als Naturschutzgebiet erfolgt gemäß § 20 LG insbesondere: - zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung regional bedeutsamer Bachauen im Landschaftsraum Werrehügelland und eines regional bedeutsamen Hochmoores im Landschaftsraum Pivitsheider Berge als Lebensraum für seltene, gefährdete sowie landschaftsraumtypische wildlebende Pflanzen- und Tierarten,
hierbei handelt es sich um folgende Lebensräume bzw. Biotoptypen: - Natürliche Still- und Fließgewässer einschließlich Kies- und Sandbänke, Ufergehölze, Röhricht- und Riedbestände,
- Übergangsmoor,
- Nass- und Feuchtwiesen, zum Teil brachgefallen sowie Riede und Röhrichte,
- Borstgrasrasen, - Silbergrasfluren, - naturnahe Waldbereiche wie Birken-Eichenwälder, bachbegleitende Erlenwälder und Erlenbruchwald,
- Gehölzstrukturen wie Feldgehölze und Kopfbäume; - zum Schutz und Erhalt eines Moor-Relik-tes sowie von großflächigen Binnen-dünen als Trittstein- und Refugialbiotop im Lipper Bergland und Bielefelder Osning, - zum Schutz der hier vorkommenden gefährdeten Tier- und Pflanzenarten.
Unter anderem kommen in diesem Gebiet folgende Rote-Liste-Pflanzenarten vor: - Rosmarinheide (Andromeda polifolia, RL 2), - Sandsegge (Carex arenaria, RL 3), - Sternsegge (Carex echinata, RL 3), - Silbergras (Corynephorus canescens, RL 3), - Rundblättriger Sonnentau (Drosera rotundifolia, RL 3N), - Schmalblättriges Wollgras (Eriophorum angustifolium, RL 3), - Borstgras (Nardus stricta, RL 3) - Moosbeere (Vaccinium oxycoccus, RL 3N), - Moorbeere (Vaccinium uliginosum, RL 2).
Das Gebiet stellt sich auch als wertvoller Bereich für Vögel und Amphibien dar.
Unter anderem kommen in diesem Gebiet folgende Rote-Liste-Vogelarten vor: - Eisvogel (Alcedo atthis, RL 3N), - Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus, RL 3),
- zum Erhalt von Bachauen als Lebensstätte spezialisierter Tier- und Pflanzengemeinschaften sowie Schutz und Erhalt morphologisch reich strukturierter Bachabschnitte mit angrenzenden Flugsandbereichen,
- zur Optimierung und Entwicklung kleinflächiger mooriger und trockener nährstoffarmer offener Bereiche in einem zu entwickelnden bodenständigen armen Laubmischwald, - zur Entwicklung naturnaher Auen in räumlicher Vernetzung mit Auwäldern, Grünland und Flugsandbereichen,
- aus wissenschaftlichen, landeskundlichen, natur- und erdgeschichtlichen Gründen, - wegen der Seltenheit verschiedener ökologisch bedeutsamer Flächen, der besonderen Eigenart und der hervorragenden Schönheit dieses strukturreichen Biotopkomplexes.
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