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Die Unterschutzstellung erfolgt gemaess LG Paragraph 20 a) zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung regional und lokal bedeutsamer Lebensräume und Lebensstätten seltener und gefährdeter sowie gebietstypischer Tier- und Pflanzenarten, ins- besondere zur Erhaltung eines großen Stillgewässers als Lebensraum für Wasservögel und Amphibien, zur Erhaltung und Entwicldung eines Feuchtweidenkomplexes im Niederungsbereich der Großen Aue sowie zur Erhaltung und Wiederherstellung eines teilweise bewaldeten Übergangs- moores auf einer Uferbegleitdüne, das im funktionalen Zusammenhang mit der Niederung der Großen Aue steht. An das großflächige Stillgewässer mit vielfältigen Uferstrukturen schließen sich unmittelbar östlich Waldflächen an, die insbesondere durch Bestände des HainbuchenEichenwaldes und durch jün- gere Laubholzaufforstungen charakterisiert sind, Dieser Laubwaldbestand wird insbesondere wegen seiner besonderen Bedeutung als Brut- und Lebensraum für zahlreiche seltene und gefähr- dete Vogelarten, vor allem für Höhlenbrüter, besonders geschützt. Die Niederung der Großen Aue wird durch das Fließgewässer, durch extensiv genutzte Feucht- weiden, Kleingewässer, Blänken, Gräben, Hecken und sich sukzessiv entwickelnde Gehölzbe- stände sowie teilweise vegetationskundlich wertvolle Pflanzenbestände geprägt. Der Westteil des Gebietes wird überwiegend durch einen auf Übergangsmoorbereichen stocken- den, lichten Kiefernwald mit Laubhölzern gebildet, in den kleinräumig Komplexe mit Birken-Moor- wald und offenen Moorblänken mit typischen, gut ausgebildeten Pflanzengesellschaften eingestreut sind. Neben der besonderen Bedeutung des großen Stillgewässers als Nahrungs-, Rast- und artspezifisch auch als Brutplatz für Wasservögel und der besonderen Bedeutung der Moorbereiche für seltene und gefährdete Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften stellt das Gebiet insgesamt einen wert- vollen Lebensraum für Vögel, Amphibien, Libellen und Fledermäuse dar. Dem Gebiet kommt als Ausschnitt aus der Niederungslandschaft der Großen Aue eine wichtige Funktion als Trittsteinbiotop innerhalb des Biotopverbundsystems zu.
b) aus wissenschaftlichen naturgeschichtlichen landeskundlichen und erdgeschichtlichen Grunden,
c) wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schönheit des Gebietes.
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