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Die Unterschutzstellung erfolgt
1. Zur Erhaltung, Herstellung und Wiederherstellung
a) ueberregional bedeutsamer Lebensraeume seltener und gefaehrdeter sowie landschaftsraumtypischer Tier- und Pflanzenarten innerhalb eines grossflaechigen Gruenlandkomplexes mit schutzwuerdigen Gewaesserlebensraeumen, insbesondere von seltenen, zum Teil stark gefaehrdeten rastenden und bruetenden Wasser-,Wat- und Wiesenvogelarten, Amphibien-, Libellen- und Heuschreckenarten und von seltenen zum Teil gefaehrdeten Pflanzengesellschaften des feuchten Gruenlandes,
In ihrer natuerlichen Vergesellschaftung sind insbesondere zu schuetzen
- magere Flachlandmaehwiesen, - Feucht- und Nasswiesen/ - weiden, - Flutrasen, - Roehrichte, - natuerliche Stillgewaesser und fliessende Gewaesser sowie - Hecken und Kopfbaumbestaende,
b) Von Lebensraeumen und Vorkommen der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten, die in den Anhaengen I und II der FFH-Richtlinie aufgefuehrt sind. Soweit Lebensraeume oder Arten bedroht sind und ihre Erhaltung von besonderer Bedeutung ist, sind sie als prioritaer eingestuft. Hierbei handelt es sich folgende Lebensraeume gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie
- Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen (6510), - Feuchte Hochstaudenfluren (6430), - Naehstoffaermere basenarme Stillgewaesser (3130),
und folgende Art gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie
- Triturus cristatus (Kammmolch).
Ausserdem handelt es sich um Lebensraeume fuer folgende im Schutzgebiet vorkommende Vogelarten, auf die sich der Artikel 4 der Vogelschutzrichtlinie bezieht
- Rohrweihe (Circus aeruginosus), - Wachtelkoenig (Crex crex), - Zwergschwan (Cygnus cygnus), - Neuntoeter (Lanius collurio), - Kampflaeufer ((Philomachus pugnax), - Goldregenpfeifer (Plivialis apricaria), - Bruchwasserlaeufer (Tringa glareola), - Spiessente (Anas acuta), - Loeffelente (Anas clypeata), - Krickente (Anas crecca), - Knaeckente (Anas querquedula), - Wiesenpiper (Anthus pratensis), - Bekassine (Gallinaga gallinago), - Raubwuerger (Lanius excubitor), - Uferschnepfe (Limosa limosa), - Brachvogel (Numenius arquata), - Gruenschenkel (Tringa nebularia), - Rotschenkel (Tringa totanus), - Kiebitz (Vanellus vanellus).
2. Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und landeskundlichen Gruenden, 3. Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit dieses ausgedehnten, von der Ahse durchflossenen Feuchtwiesengebietes mit Flutrasen, Blaenken und Tuempeln sowie der im Naturraum Hellwegboerde typisch gekammerten heckenreichen, schwach geneigten Talhaenge.
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