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Das NSG wird festgesetzt
a) Zur Erhaltung und Entwicklung eines Moor- und Binnenduenengebietes mit den Lebensraumtypen Moor, Moorwald, Sandheide, Sandtrockenrasen und Eichenwald als Bestandteil eines Biotop- verbundes von landesweiter Bedeutung, b) Zur Erhaltung, Selbstentwicklung und Foerderung sowie zur Wiederherstellung der Lebensgemein- schaften und Lebensstaetten landschaftsraumtypischer, seltener und gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten insbesondere
- zur Erhaltung und Entwicklung des charakteristischen Lebensraumkomplexes eines Uebergangs- und Schwingrasenmoores und Schwingrasen auf Torfsubstraten mit der typischen Fauna, - zur Erhaltung und Entwicklung naturnaher alter bodensaurer Eichenwaelder mit ihrer typischen Fauna und Flora in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen/Altersphasen und in ihrer standoertlichen typischen Variationsbreite, einschliesslich ihrer Vorwaelder, Gebuesch- und Staudenfluren sowie Waldraender, - zur Erhaltung und Entwicklung artenreicher Sandtrockenrasen und Sandheiden auf den Binnenduenen mit ihrer charakteristischen Vegetation und Fauna und ihrer natuerlichen Morphologie, - zur Erhaltung, Foerderung und Entwicklung von Lebensgemeinschaften bestimmter z.T. stark gefaehrdeter oder vom Aussterben bedrohter wildlebender Pflanzen- und Tierarten, insbesondere Reptilien, Amphibien, Libellen, Heuschrecken, Wildbienen, Voegel sowie deren Lebensstaetten wie
- offene naturnahe Wasserflaechen, - sumpfige, moorige Flaechen, - Sandheiden, - Sandtrockenrasen, - Sandablagerungen, - Sandwege, - Roehrichtbestaende, - Saeume und Raine, - Gehoelzstrukturen, Alt- und Totholz, insbesondere Hoehlen- und Uraltbaeume, sowie Baumstubben.
c) Aus wissenschaftlichen, natur- und landeskundlichen sowie natur- und erdgeschichtlichen Gruenden und der biogeographischen Bedeutung, d) Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart, Vielfalt, Schoenheit und Unersetzbarkeit des Gebietes, e) Als Bestandteil eines Biotopverbundes von landes- und europaweiter Bedeutung, f) Zur Bewahrung und Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes der natuerlichen Lebensraeume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Art. 4 Abs. 4 i.V.m. Art. 2 der Richtlinie 92/43/EWG des Rates zur Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie) vom 21. Mai 1992. Hierbei handelt es sich um folgende natuerliche Lebensraeume von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie als massgebliche Bestandteile des Gebietes i.S. des Paragraph 48d Abs. 4 LG:
- Uebergangs- und Schwingrasenmoore (7140), - Moorwaelder (91 DO), - Sandtrockenrasen auf Binnenduenen (2330), - Sandheiden auf Duenen (2310), - alte bodensaure Eichenwaelder auf Sandebenen (9190).
Folgende Arten von gemeinschaftlichem Interesse sind im Anhang II der FFH-Richtlinie als massgebliche Bestandteile des FFH-Gebietes "Emsaue" i.S. des Paragraph 48d Abs. 4 LG enthalten:
- Grosse Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis), - Kammmolch (Triturus cristatus), - Bachneunauge (Lampetra planeri), - Groppe (Cottus gobio), - Steinbeisser (Cobitis taenia).
Ausserdem handelt es sich um Lebensraeume fuer im FFH-Gebiet "Emsaue MS, ST" vorkommende Vogelarten gemaess Art. 4 der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 02. April 1979 ueber die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (EG-Vogelschutzrichtlinie) als massgebliche Bestandteile des Gebietes i.S. des Paragraph 48d Abs. 4 LG:
Vogelarten, die im Anhang I der Richtlinie 79/409/EWG aufgefuehrt sind:
- Eisvogel (Alcedo atthis), - Schwarzspecht (Dryocopus martius), - Wachtelkönig (Crex crex),
Regelmaessig vorkommende Zugvoegel, die nicht im Anhang I der Richtlinie 79/409/EWG aufgefuehrt sind:
- Nachtigall (Luscinia megarhynchos), - Teichrohrsaenger (Acrocephalus scripaceus), - Kiebitz (Vanellus vanellus), - Wasserralle (Rallus aquaticus), - Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis), - Pirol (Oriolus oriolus), - Bekassine (Gallinago gallinago), - Uferschwalbe (Riparia riparia), - Waldwasserlaeufer (Tringa ochtropus).
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