| |
Die Unterschutzstellung erfolgt
- Zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften und Lebens- staetten wildlebender, z.T.gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten, insbesondere zur Erhaltung und Entwicklung der naehrstoffarmen, flachen Stillgewaesser und Sandstandorte sowie zum Schutz der hieran angepassten Arten wie Amphibien-, Libellen- und Vogelarten wie auch zum Schutz der standorttypischen Pflanzen bzw.Pflanzengesellschaften naehrstoffarmer Still- gewaesser, Verlandungszonen, Sandrasen, Pionierstandorte und der randlichen Wald- und Heckenstrukturen und extensiv genutzten Ackerfluren armer Sandboeden,
- Wegen der Bedeutung des Gebietes als Refugium fuer wildlebende Tiere und Pflanzen und Teil einer eines Biotopverbundkomplexes in einer durch anthropogene Nutzungen und Zerschneidung gepraegten Umgebung,
- Wegen der Seltenheit und besonderen Eigenart des Gebietes, insbesondere wegen der Strukturvielfalt und des daraus resultierenden, kleinteilig ausgepraegten Standortmosaiks auf feinsandigem, naehrstoffarmen Untergrund,
- Zur Sicherung des Naturhaushaltes und zur Abwehr schaedlicher Einwirkungen und negativer Veraenderungen oekologischer Zusammenhaenge,
- Aus wissenschaftlichen und naturgeschichtlichen Gruenden,
- Zur Sicherung der schutzwuerdigen Boeden als Extremstandorte mit einem hohen Biotopent- wicklungspotential (Podsol-Regosole, Posole),
Die ueber die Verordnungsdauer hinausgehende langfristige Zielsetzung fuer das Gebiet umfasst die Sicherung der sandigen, naehrstoffarmen, nassen, wechselfeuchten bis trockenen und strukturreichen Standorte als Lebensraum fuer spezifische, angepasste Tier- und Pflanzenarten, insbesondere die Sicherung und den Erhalt eines Komplexes aus ungenutzten, naehrstoffarmen Stillgewaessern, nassen bis trockenen, mageren Sandstandorten sowie sandigen Boeschungen inklusive der jeweils charakteristischen Vegetation. Im Uebergangs- bereich zur umgebenden Landschaft sollen langfristig standorttypische Gehoelzgesellschaften, Heckenstrukturen und stellenweise Pflanzengesellschaften der Ackerfluren armer Sandstandorte (Ackerrandstreifen) erhalten und entwickelt werden. Zur Sicherung des standorttypischen Wasser- und Naehrstoffhaushaltes sind Grundwasserabsenkung und Eutrophierung zu vermeiden.
|