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Die Unterschutzstellung erfolgt
a) Gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a) sowie Satz 2 LG zur Erhaltung und Wiederherstellung der Lebensraeume des Gebietes, insbesondere - des naturnahen Fliessgewaessers und dessen Lebensgemeinschaften sowie der angrenzenden Flaechen mit den fuer Bachtaeler in diesem Landschaftsraum typischen Lebensraeumen, - des ueberwiegend extensiv genutzten Gruenlandes, - der strukturreichen, ueberwiegend naturnahen und artenreichen, teils aus historischer Nutzung hervorgegangenen Gehoelz- und Waldbestaende inklusive ihrer Vorwaelder, Gebuesch- und Staudenfluren, - der sonstigen Sonderbiotope, wie Felsen und Abraumhalden als Lebens- und Rueckzugsraeume zahlreicher, teilweise in ihrem Bestand gefaehrdeter oder vom Aussterben bedrohter, wildlebender und biotoptypischer Pflanzen- und Tierarten (insbesondere Schmetterlinge, Voegel, Fledermaeuse und Fische),
b) In Ausfuehrung des Paragraph 48 c LG in Verbindung mit der FFH-Richtlinie und der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 ueber die Erhaltung der wild- lebenden Vogelarten (Vogelschutzrichtlinie), Abl. EG Nr. L 103 S. 1 in der jeweils gueltigen Fassung gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a) sowie gemaess Paragraph 20 Satz 2 LG wegen der besonderen Bedeutung des Gebietes
ba) Zur Erhaltung folgender Lebensraeume gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie
- Feuchte Hochstaudenfluren (6430), - Erlen-Eschen- und Weichholzauenwaelder (91E0).
bb) Zur Erhaltung folgender wildlebender Tierarten gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie und von deren Lebensraeumen
- Schwarzblauer Wiesenknopf-Blaeuling (Maculinea nausithous), - Taubenblauer Wiesenknopf-Blaeuling (Maculinea teleius,) - Grosses Mausohr (Myotis myotis).
bc) Zur Erhaltung folgender wildlebender Vogelarten gemaess Anhang I der Vogelschutzrichtlinie und von deren Lebensraeumen
- Eisvogel (Alcedo atthis), - Schwarzstorch (Ciconia nigra), - Mittelspecht (Dendrocopos medius), - Schwarzspecht (Dryocopus martius), - Rotmilan (Milvus milvus).
c) Gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe b) LG aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und landeskundlichen Gruenden, insbesondere als ein Gebiet mit Relikten historischer Landnutzungsformen sowie als naturnaher, reich strukturierter, landesweit bedeutsamer Gewaesserkomplex
d) Gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe c) LG wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit - des abwechslungsreichen Landschaftsbildes als ein Mosaik aus zahlreichen landschaftstypischen und kulturhistorischen Biotoptypen (Feucht-, Nass- und Magerwiesen/-weiden, Seggenrieder, feuchte Hochstaudenfluren, Brachflaechen, verbuschende Heidereste, Auenwaelder, Eichenstockausschlagbestaende, Eichenwaelder, Buchenhochwald, Felsen, aufgelassene Steinbrueche und Erzabbaustollen, trockenwarme Saeume und Boeschungen) sowie - des die Landschaft gliedernden naturnahen Bachtales.
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